2.1 Aufwendungen Sicherheitsausstattung Berufsbekleidung


  2.1 Aufwendungen für zusätzliche, überobligatorische 
Sicherheitsausstattung und Berufsbekleidung 
für Fahr- und Ladepersonal sowie der 
Disponenten
  Kauf / Miete / Leasing

  Förderfähig 

  Kauf von zusätzlicher, überobligatorischer 
Arbeitsschutz-   
  und Sicherheitsbekleidung
  (Schuhe, Westen, Hosen, Jacken, Handschuhe, Brillen, Masken etc.)
 

Laut Mitteilung des BAG am 08.02.2017.
Gem. Nummer 2.1 der Anlage zu Nummer 2 der Förderrichtlinie „De-minimis“ 2017 (Maßnahmenkatalog), ist Berufsbekleidung förderfähig, sofern diese überobligatorisch, d.h. nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. 

Sofern der Antragsteller Berufsbekleidung im Verwendungsnachweis beantragt, erklärt der Antragsteller damit, dass es sich bei dieser um überobligatorische Maßnahmen handelt.


Daher können grundsätzlich nur solche Sicherheitsausstattungen und 

Berufsbekleidung für Fahr- und Ladepersonal sowie Disponenten gefördert werden, für die 
keine Ausrüstungspflicht besteht (überobligatorisch). 

Dabei muss die Sicherheitsausstattung 
auch eindeutig als Sicherheitsausstattung erkennbar sein (z.B. Kleidung versehen mit Katzenaugen
oder Knieschutz, usw.).


Bitte beachten Sie, dass diese Information keinen Rechtsanspruch auf Förderung des o.g. 

Produktumfangs begründet. Eine abschließende Prüfung erfolgt im Rahmen des

Verwendungsnachweisverfahrens. 


  Förderfähig 
  Miete/ Leasing von zusätzlicher, überobligatorischer 
Arbeitsschutz-   und Sicherheitsbekleidung. 
  Erläuterung: Obligatorisch = Gesetzlich vorgeschrieben
            


  Nicht förderfähig

  Gesetzlich vorgeschriebene Schutzkleidung
  (obligatorische Schutzkleidung)
  wie zum Beispiel Warnwesten, die im Lkw vorgeschrieben sind.

  Bei Mietwäsche sind die Reinigungskosten für Berufsbekleidung   
  nicht förderfähig

  T-Shirts,Pullover, Jacken und Hosen, die keinen Sicherheitsaspekten   dienen